Vier Pfosten aus 10 x 10 cm Kantholz, zwei Längsbalken mit 180 cm, fünf Querbalken mit 120 cm und 14 Bretter für die Liegefläche – mehr braucht das Grundgerüst eines Hochbetts mit 140 x 200 cm nicht. Auf dieser Seite stehen zwei Bauweisen mit vollständiger Zuschnittliste: die Balkenbauweise für eine Liegefläche von 140 x 200 cm und die Regalbauweise für 100 x 200 cm, bei der zwei tragende Regale gleichzeitig den Stauraum unter dem Bett bilden. Die Maßketten und Bauzeichnungen stehen darunter, die Zuschnittlisten lassen sich einzeln ausdrucken.
Beide Pläne beschreiben nur das Bett selbst. Womit es an Wand oder Boden befestigt wird, entscheidet die Situation vor Ort: Mauerwerk, Trockenbauwand und Holzbalken verlangen unterschiedliche Dübel und Winkel. Ein Hochbett wird immer mit mindestens einer Wand verbunden, unabhängig von der Bauweise.

| Bauteil | Anzahl | Material | Maß (L x B x S) |
|---|---|---|---|
| Pfosten (Bettfüße) | 4 | Kantholz | 200 x 10 x 10 cm |
| Längsbalken | 2 | Kantholz | 180 x 10 x 10 cm |
| Querbalken und Streben | 5 | Kantholz | 120 x 10 x 10 cm |
| Mittelstütze (fünfter Fuß) | 1 | Kantholz | 190 x 10 x 10 cm |
| Lattung der Liegefläche | 14 | Brett | 200 x 10 x 2 cm |
| Absturzsicherung Längsseite | 2 | Brett | 100 x 20 x 2 cm |
| Absturzsicherung Längsseite | 2 | Brett | 50 x 20 x 2 cm |
| Absturzsicherung Schmalseite | 2 | Brett | 138 x 20 x 2 cm |

| Bauteil | Anzahl | Material | Maß (L x B x S) |
|---|---|---|---|
| Regalrückwand | 2 | Holzplatte | 160 x 100 x 1,5 cm |
| Seitenteil der Regale | 4 | Holzplatte | 160 x 28,5 x 1,5 cm |
| Regalboden | 8 | Holzplatte | 97 x 28,5 x 1,5 cm |
| Regaldeckel | 2 | Holzplatte | 100 x 30 x 1,5 cm |
| Mittelstütze | 1 | Balken | 161,5 x 6 x 6 cm |
| Liegefläche | 1 | Holzplatte | 200 x 100 x 3 cm |
| Umrandung Rückseite | 1 | Brett | 200 x 30 x 1,5 cm |
| Umrandung Schmalseiten | 2 | Brett | 97 x 30 x 1,5 cm |
| Umrandung Vorderseite | 2 | Brett | 80 x 30 x 1,5 cm |
| Gardinenstange und Vorhangstoff | 1 | Zubehör | 140 cm lang |
Die Mittelstütze ergibt sich aus der Regalhöhe von 160 cm plus 1,5 cm Deckel. Die Regalböden sind um die beiden Seitenteile schmaler als der Deckel: 100 cm minus zweimal 1,5 cm ergibt 97 cm.
| Balkenbauweise | Regalbauweise | |
|---|---|---|
| Liegefläche im Plan | 140 x 200 cm | 100 x 200 cm |
| Tragwerk | vier Pfosten, fünfter Fuß mittig | zwei geschlossene Regale, Balken mittig |
| Platz unter der Liegefläche | offen, für Schreibtisch oder Sofa | durch die Regale belegt, dafür Stauraum |
| Werkstoff | Kantholz und Bretter | Holzplatten, 1,5 und 3 cm |
| Zuschnitte | 28 Teile | 21 Teile |
| Verbindungen | Winkel, vorgebohrt | Plattenverschraubung, vorgebohrt |
Die Längsbalken liegen zwischen den Pfosten, nicht davor: 200 cm Bettlänge minus zweimal 10 cm Pfostenstärke ergeben 180 cm. Für die Querbalken gilt dasselbe in der Breite, 140 cm minus zweimal 10 cm ergeben 120 cm. Die 14 Latten mit je 10 cm Breite füllen die 140 cm der Liegefläche vollständig aus.
Der Rechner wendet genau diese drei Beziehungen auf ein anderes Matratzenmaß an. Er rechnet im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.
1.) Die vier Pfosten werden aufgestellt und ausgerichtet; die beiden hinteren und einer der beiden vorderen werden mit der Wand verschraubt. Danach kommen die beiden 180 cm langen Längsbalken an die Längsseiten und zwei der 120 cm langen Balken an Kopf- und Fußseite, jeweils zwischen die senkrechten Pfosten.
2.) Befestigt wird mit Winkeln und Schrauben, die Löcher werden vorgebohrt, damit das Holz nicht reißt. Der 190 cm lange Balken kommt als fünfter Fuß mittig unter den hinteren Längsbalken. Die drei verbliebenen 120 cm langen Balken werden als Streben in den Rahmen montiert, damit steht die Grundkonstruktion.

3.) Die Liegefläche entsteht aus den 14 Brettern mit 200 cm Länge, die quer auf den Rahmen geschraubt werden, jedes Brett mit zwei Schrauben je Auflagefläche. Anschließend folgt die Absturzsicherung: an der offenen Schmalseite je ein 138 cm langes Brett, an der offenen Längsseite je ein 100 cm und ein 50 cm langes Brett, zwischen denen der Einstieg frei bleibt.
4.) Die Bretter der Absturzsicherung können innen mit kleinen Winkeln oder von außen an die Kanthölzer geschraubt werden. Wird von außen geschraubt, werden die Schraubköpfe verspachtelt, sonst bleiben scharfe Kanten stehen.
1.) Zuerst entstehen die beiden Regale. Je Regal wird die Rückwand mit den vier Böden und den beiden Seitenteilen verschraubt, dann wird der Deckel aufgelegt und befestigt. Je nach Plattenwerkstoff werden die Schraublöcher vorgebohrt, damit die Kante nicht ausreißt. Wer geschlossene Schränke statt offener Regale möchte, setzt zusätzliche Platten mit Scharnieren oder Klavierband als Türen ein.

2.) Die Regale werden aufgestellt und mit der Wand verbunden. Die 3 cm starke Holzplatte wird als Liegefläche aufgelegt und mit den Regaldeckeln verschraubt, der 6 x 6 cm starke Balken kommt als Stütze unter die Rückseite der Liegefläche. Darauf folgt die Umrandung: das 200 cm lange Brett an die Rückseite, die 97 cm langen an die Schmalseiten, die beiden 80 cm langen an die Vorderseite, so dass ein 40 cm breiter Einstieg bleibt.
3.) Zum Schluss werden die Schraublöcher verspachtelt und die Flächen lackiert. Die Gardinenstange wird zwischen den Regalen montiert, der Vorhangstoff aufgefädelt.
Drei Angaben aus der Norm bestimmen die Maße der Umrandung. Die Oberkante der Absturzsicherung muss mindestens 16 cm über der Oberseite der Matratze liegen – bei einer dicken Matratze sind die Bretter entsprechend höher zu setzen. Die Einstiegsöffnung soll 30 bis 40 cm breit sein. Und Hochbetten sind nach DIN EN 747 erst für Kinder ab sechs Jahren geeignet.
Beide Zuschnittlisten dieser Seite lassen sich über die Druckfunktion des Browsers auf ein Blatt bringen und in die Werkstatt mitnehmen. Weitere Pläne dieser Seite stehen in der Übersicht der Bauanleitungen zum Download.
Die Bauzeichnung der Regalbauweise zeigt noch ältere Maße für die Umrandung. Maßgeblich ist die Zuschnittliste im Text, nicht die Zahl in der Zeichnung.
Beide Pläne nennen keine Holzart, keine Schraubenlängen und keine Tragfähigkeit. Diese Angaben stehen im Bestand dieser Seite nicht und werden hier nicht ergänzt: welche Kanthölzer und Schrauben tragen, hängt von Holzart, Feuchte und Wandaufbau ab. Wer die Liegefläche für einen Erwachsenen auslegt, lässt die Konstruktion vor dem Bau von einer Fachkraft prüfen.
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