Ein Saunabesuch ist nicht nur gesund, sondern auch herrlich entspannend. Um jedoch nicht jedes Mal in eine öffentliche Sauna gehen zu müssen, um seinem Körper und seiner Seele etwas Gutes zu tun, besteht die Möglichkeit, sich zu Hause eine Sauna einzurichten. Dabei bietet der Handel unterschiedliche Varianten an, so dass die Sauna sowohl im Haus als auch beispielsweise in einem Saunahäuschen im Garten untergebracht werden kann. Wer dabei Kosten einsparen möchte und handwerklich begabt ist, kann sich für einen Selbstbausatz entscheiden. In diesem Fall wird die Sauna dann nicht von Profis aufgebaut, sondern der künftige Saunabesitzer montiert seine Sauna selbst. Grundsätzlich ist es zwar auch möglich, eine Sauna komplett selbst zu entwerfen und zu bauen, allerdings setzt dies neben handwerklichem Geschick auch entsprechendes Fachwissen voraus.

 

In aller Regel wird der Heimwerker daher zu einem Fertigbausatz greifen, der alle benötigten Bauteile enthält, und diesen dann entsprechend der beiliegenden Bauanleitung aufbauen.

Einige Tipps rund um das Thema Sauna finden sich hier:

Das bedeutet nun allerdings nicht, dass der Heimwerker nicht trotzdem auch kreativ werden kann. Schließlich ist ein Saunagang umso schöner, wenn das Ambiente ebenfalls stimmt. Hierzu gehört dann beispielsweise eine chice Leiste, an der die Bademäntel während des Saunagangs ihren Platz finden, genauso wie auch eine Bank, auf die sich der Saunagänger beim An- und Ausziehen kurz hinsetzen kann. Eine Idee für eine solche Bank mit passender Leiste für die Bademäntel und Handtücher beschreibt die folgende Bauanleitung.

 

Materialliste

Für die Bank und die Leiste werden benötigt:

  • Bank für die Sauna1 Platte aus Buche Leimholz als Sitzfläche, 100 x 40 x 4cm
  • 4 Holzleisten aus Buche Leimholz für die Beine, 40 x 4 x 4cm
  • 4 Holzleisten aus Buche Leimholz für die Beine, 42 x 4 x 4cm
  • 8 Rundstäbe aus Buche mit 2,5cm Durchmesser für die Beine, 46cm lang
  • 2 Holzleisten für die Leiste aus Buche Leimholz, 100 x 4 x 4cm
  • 2 Holzleisten für die Leiste, 17 x 4 x 4cm
  • 5 Rundstäbe aus Buche mit 2,5cm Durchmesser, 21cm lang
  • 5 Holzdübel mit 1cm Durchmesser, 8cm lang
  • 5 Holzkugeln mit 2cm Durchmesser
  • 20 Holzdübel mit 1,2cm Durchmesser, 5cm lang
  • Holzleim

 

Bauanleitung für die Bank und die Leiste, passend zur Sauna

1. Teil: die Sitzbank bauen

Zuerst werden die beiden Seitenteile der Sitzbank gebaut. Dazu werden in die 40cm langen Leisten Löcher für die Dübel und die Rundstäbe gebohrt. Die Löcher für die Dübel werden mit einem Durchmesser von 12mm und etwa 2,5cm tief gebohrt, die Löcher für die Rundstäbe werden mit einem Durchmesser von 2,5cm und 2cm tief gearbeitet. In die 42cm langen Leisten, die die senkrechten Streben der Beine ergeben, wird oben und unten ebenfalls je ein Dübelloch gebohrt. Dann werden erst die Rundstäbe eingeleimt und anschließend die Leisten für die Beine mithilfe der 5cm langen Dübel und Holzleim zusammengesetzt. Jeweils auf der Oberseite der Beine werden vier weitere Dübellöcher gearbeitet, die deckungsgleich auch in die Sitzfläche gebohrt werden. Anschließend kann die Sitzbank verleimt und bis zum Aushärten des Holzleims mit Schraubzwingen oder Gurten fixiert und zusammengepresst werden.

 

Sauna Bauanleitung zum selber bauen

 

2. Teil: Bau der Leiste

Die Hakenleiste wird im Grunde genommen nach dem gleichen Prinzip gebaut wie die Seitenteile der Sitzbank. Auch hier werden wieder zuerst Löcher für die Dübel und die Rundstäbe in die langen Leisten gebohrt, dann werden die kurzen Leistenstücke mit Dübellöchern versehen und anschließend wird die Leiste verleimt. Nun fehlen der Leiste allerdings noch die Haken, an denen die Bademäntel und die Handtücher aufgehängt werden sollen. Diese Haken werden angefertigt, indem in die Rundstäbe 1,5cm tiefe Löcher mit einem Durchmesser von 1cm gebohrt werden. In diese Löcher werden dann die 8cm langen Holzdübel eingeleimt. Als Abschluss, der verhindert, dass die Bademäntel oder Handtücher herunterrutschen, werden die Holzkugeln angebracht. Ob die Haken dabei alle in einer Höhe oder versetzt zueinander gearbeitet werden, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen.