Sofern es sich nicht um einen Hund handelt, der ausschließlich bei seinen Herrchen in der Wohnung lebt, weil diese keinen Garten haben, braucht ein Hund natürlich auch eine Hundehütte. Die Hundehütte ist für den Hund Schlafplatz und Ruhestätte, aber gleichzeitig auch der Posten, von dem aus der Hund den Garten, das Grundstück und alles, was sich darauf bewegt, im Auge hat. Nun könnte der Hundehalter natürlich eine fertige Hundehütte kaufen. Genauso kann er die Hundehütte für seinen vierbeinigen Freund aber auch selber bauen. Dies spart nicht nur Geld, sondern macht auch Spaß und die Hütte kann optimal auf die Wünsche und Bedürfnisse von Hund und Herrchen angepasst werden. In der nachfolgenden Bauanleitung wird eine Hundehütte vorgestellt, die sehr einfach nachgebaut werden kann. Das Besondere an der Hundehütte ist aber, dass sie sich sowohl als Sommer- als auch als Winterquartier eignet. Dies liegt daran, dass die Hundehütte für den Winter gedämmt ist und der Innenteil im Sommer einfach herausgenommen werden kann.

Eine andere Idee für eine Hundehütte zeigt dieses Video:

 

Materialliste für die Hundehütte

Gebaut wird die Hundehütte hauptsächlich aus 2cm starkem Sperrholz. Benötigt werden dabei:

  • 1 106 x 80cm große Bodenplatte für das Innenteil
  • 2 80 x 90cm große Seitenteile für das Innenteil
  • 1 110 x 90cm große Rückwand für das Innenteil
  • 1 110 x 80cm große Front für das Innenteil
  • 1 116 x 90cm große Bodenplatte für das Außenteil
  • 2 90 x 100cm große Seitenteile für das Außenteil
  • 1 120 x 100cm große Rückwand für das Außenteil
  • 1 120 x 90cm große Front für das Außenteil
  • 1 130 x 95cm große Dachplatte
  • 2 3 x 3cm starke Leisten, 90cm lang
  • 3 5 x 5cm starke Kanthölzer, 90cm lang
  • Klavierband, 120cm lang
  • 3cm starke Hartschaum- oder Styroporplatten
  • Holzschrauben
  • Holzschutzlasur und evt. Dachpappe

 

Bauanleitung für die Hundehütte

1. Schritt: das Innenteil anfertigen

Zunächst wird das Innenteil der Hundehütte gebaut. Dafür werden die beiden Seitenteile zunächst abgeschrägt. An der Rückseite bleiben sie 90cm hoch, an der Vorderkante verjüngen sie sich auf 80cm. Nach dem Zuschnitt der Seiten werden diese mit der Bodenplatte verschraubt, anschließend wird die Rückwand montiert. Die Front des Innenteils erhält einen Türausschnitt, der 30cm breit und 30cm hoch ist. Nach dem Zuschnitt werden die Schnittkanten geglättet, danach wird die Front mit den Seitenteilen und der Bodenplatte verschraubt.

 

2. Schritt: das Außenteil bauen

Als nächstes wird der äußere Teil der Hundehütte gebaut. Dieser wird genauso angefertigt wie der Innenteil. Das bedeutet, zuerst werden wieder die beiden Seitenteile zugeschnitten, an die Bodenplatte geschraubt und danach wird die Rückwand montiert. Auch im Außenteil wird ein Türausschnitt gearbeitet, der allerdings 35cm hoch ausgeschnitten wird. Dann wird auch hier die Frontplatte montiert. Der Außenteil erhält aber noch Füße. Diese bestehen aus den 5er Kanthölzern, die unter die Bodenplatte geschraubt werden.

 

Hundehütte Bauanleitung zum selber bauen

 

3. Schritt: die Hundehütte dämmen

Auf die Bodenplatte werden jetzt die beiden 3 x 3cm starken Leisten geschraubt, die als Abstandhalter dienen. Die Zwischenräume zwischen den Leisten werden jetzt mit Hartschaum- oder Styroporplatten ausgefüllt. Dann wird der Innenteil der Hundehütte in den Außenteil gestellt und so vermittelt, dass der Abstand rundum 3cm beträgt. Auch diese Zwischenräume werden dann mit dem Dämmmaterial ausgefüllt.

 

4. Schritt: das Dach montieren

Die Hundehütte ist nun schon fast fertig, es fehlt nur noch das Dach. Dieses wird mit Klavierband an der Rückseite der Hundehütte befestigt. Durch das Klavierband kann das Dach nach oben geklappt werden, um im Sommer den Innenteil samt Dämmung herauszunehmen oder die Hundehütte zu reinigen. Das Dach schließt dabei hinten mit der Hundehütte ab, an den Seiten und vorne hat es einen leichten Überstand. Da die Rückseite außerdem etwas höher ist als die Front, hat das Dach automatisch eine leichte Neigung und beispielsweise Regenwasser kann gut abfließen. Wer möchte, kann aber trotzdem noch Dachpappe aufnageln. Um das Holz zu schützen, sollte die Hundehütte zudem mit einer farbigen oder einer transparenten Holzschutzlasur gestrichen werden.