In so manchem Haus findet sich ein Raum, der eigens für Feste, Partys und Feiern gedacht ist. Meist befindet sich dieser Raum im Keller, weshalb üblicherweise vom sogenannten Partykeller gesprochen wird. Ausgestattet ist ein Partykeller typischerweise mit Bänken, Stühlen oder Sofas, Tischen, einer Musikanlage und natürlich einer Kellerbar. In der Kellerbar werden Gläser, Getränke und andere benötigte Utensilien aufbewahrt und gleichzeitig Getränke ausgegeben. Nun könnte der Hausbesitzer natürlich eine fertige Einrichtung für seinen Partyraum in einem Möbelhaus kaufen oder von einem Tischler anfertigen lassen. Allerdings wäre eine solche Einrichtung dann auch entsprechend teuer, insbesondere wenn der Raum keine Standardmaße aufweist und die Einrichtung daher auf Maß angefertigt werden muss.

Wir haben uns deshalb eine Bauanleitung für eine Kellerbar ausgedacht, die auch ein eher ungeübter Heimwerker problemlos nachbauen kann. Dabei kann die Kellerbar dann individuell gestaltet und zusammengestellt werden, ganz nach dem eigenen Geschmack und abgestimmt auf das vorhandene Platzangebot.

 

Benötigte Materialien für die Kellerbar

Der Clou an dieser Kellerbar ist, dass sie aus vielen einzelnen Würfeln besteht. Das bedeutet, der Heimwerker baut einfache Würfel und setzt diese dann zu einer Bar zusammen. Dabei kann er die Würfel alle in der gleichen Größe oder in unterschiedlichen Größen anfertigen. Zudem kann der Heimwerker die Würfel offen lassen, um beispielsweise Flaschen dekorativ zu präsentieren, er kann einzelne Würfel mit einer Rückwand ausstatten, er kann Lampenfolien in die Rückwände integrieren und die Rückwände hinterleuchten oder er kann mehrere Würfel mit einer Rückwand oder einer Arbeitsplatte verbinden.

Die Materialliste für die Kellerbar ergibt sich daraus, wie viele Würfel in welchem Format gebaut und ob Rückwände oder eine Arbeitsplatte verwendet werden. Der erste und wichtigste Arbeitsschritt beim Bau der Kellerbar besteht daher darin, sich zu überlegen, wie die Kellerbar konkret aussehen soll. Anhand einer groben Skizze kann der Heimwerker dann die benötigten Materialien ermitteln. Baut er die Kellerbar beispielsweise aus 2cm starker MDF Platte, benötigt er für einen 30cm hohen, 30cm breiten und 30cm tiefen Würfel

  • 2 30 x 30cm große Plattenstücke als Deckel und Boden sowie
  • 2 30 x 26cm große Plattenstücke als Seitenteile.

Möchte der Heimwerker Würfel mit 50cm langen Seiten anfertigen, braucht er pro Würfel

  • 2 50 x 50cm große Plattenstücke als Deckel und Boden sowie
  • 2 50 x 46cm große Plattenstücke als Seitenteile.

Zudem benötigt er Holzschrauben aus rostfreiem Edelstahl und einen Akku-Schrauber.

 

Bauanleitung für die Kellerbar

Kellerbar Bauanleitung zum selber bauen

Und so kann die fertige Kellerbar dann aussehenwie im Bild oben.

1.) Der Bau der Kellerbar ist recht einfach umzusetzen. Zunächst werden nämlich die benötigten Würfel gebaut. Dabei hat der Heimwerker drei Möglichkeiten:

2.) Der Heimwerker kann zwei kleine Winkel jeweils an der Unter- und der Oberkante der Seitenteile anbringen. Dann schraubt er die beiden Seitenteile auf der Bodenplatte fest, anschließend montiert er den Deckel.

3.) Der Heimwerker kann die vier Würfelteile direkt miteinander verschrauben. Damit das Holz nicht reißt, sollte er dazu die Löcher vorbohren. Dann verschraubt er den Boden von unten und den Deckel von oben mit den Seitenteilen.

4.) Sollen keine Verschraubungen zu sehen sein, kann der Heimwerker die Verbindungen auch mit Holzdübeln und Holzleim herstellen. Dazu bohrt er Dübellöcher in die Boden- und die Deckelplatte sowie in die schmale Ober- und Unterkante der Seitenteile. Die Dübellöcher und die Verbindungsflächen werden dann mit Holzleim versehen, die Dübellöcher eingeschlagen und die Einzelteile zusammengesetzt. Bis der Holzleim abgebunden hat, sollten die Würfel aber mit Schraubzwingen oder Spanngurten zusammengepresst und fixiert werden.

5.) Sind alle benötigten Würfel fertig, werden sie in der gewünschten Form angeordnet. Wer möchte, kann dann noch Rückwände anbringen, die einzelnen Würfelblöcke mit einer Arbeitsplatte verbinden oder bunt streichen.