Vor allem bunte Windräder sind eine tolle Dekoration und ein echter Blickfang im Garten und auf dem Balkon. Sobald etwas Wind weht, beginnen sich die Windräder zu drehen und sorgen für ein lebendiges Bild. Nun gibt es Windräder aus bunten Folien und in unterschiedlichen Größen und Formen in jedem Gartenmarkt oder in den Gartenabteilungen von Baumärkten und Kaufhäusern fertig zu kaufen. Windräder selber zu bauen ist allerdings gar nicht so schwer und es werden auch nur wenige Materialien benötigt. Insofern eignen sich Windräder hervorragend als Bastelprojekt für den Familiennachmittag und können dann als dekorative Zierde in die Gartenbeete oder die Blumenkübel auf dem Balkon gesteckt werden. Wie der Bau von Windrädern funktioniert, verrät die folgende Bauanleitung.

Benötigte Materialien für ein Windrad

  • feste, aber biegsame Folie oder laminiertes Papier
  • 1 Rundstab
  • 1 Nagel und ein Stück Korken oder 1 Schraube, eine passende Unterlegscheibe und eine Mutter

 

Bauanleitung für das Windrad

1. Schritt: die Folie oder das Papier zuschneiden

Für das Windrand wird ein quadratisches Stück Folie oder Papier benötigt. Grundsätzlich kann das Windrad auch aus einfachem Papier oder Bastelkarton gebaut werden, wenn es innen verwendet werden soll. Für draußen sind diese Materialien nicht geeignet, denn so würde das Windrad den ersten Regen nicht überstehen. Besser ist daher, eine festere Folie zu verwenden, die aber biegsam sein muss. Ideal geeignet sind neben spezieller Windradfolie beispielsweise auch Folien für Overhead- oder Tageslichtprojektoren. Wer ein Laminiergerät hat, kann die Folie für sein Windrad auch selbst herstellen. Dabei können dann unterschiedlichste Papiere wie beispielsweise Geschenkpapier oder schön gemusterte Servietten zwischen die Laminierfolie gelegt und laminiert werden.

Auf dem quadratischen Stück Folie wird nun ein X markiert, indem die Diagonalen aufgezeichnet, die schräg gegenüberliegenden Ecken also miteinander verbunden werden. Entlang dieser Linien wird die Folie dann von den Ecken aus zu etwa zwei Dritteln eingeschnitten.

 

Windrad Bauanleitung zum selber bauen

 

2. Schritt: das Windrad zusammenbauen

Damit der Zusammenbau etwas leichter wird, können nun kleine Löcher in die Ecken jeweils links von den Schnittkanten und ein Loch exakt in der Mitte der Folie gestochen werden. Außerdem wird der Rundstab mit einem Loch versehen, das etwas größer ist als der Nagel oder die Schraube.

Für die Fixierung des Windrades an dem Holzstab gibt es nun zwei Möglichkeiten. Die einfachere Möglichkeit besteht aus einem Nagel und einem Stück Korken. Dabei wird die erste Ecke nach unten gebogen und der Nagel wird durch das vorbereitete Loch gestochen. Dann wird die nächste Ecke nach unten gebogen und diese Ecke ebenfalls auf den Nagel aufgefädelt. Dies wird dann noch mit den beiden anderen Ecken wiederholt und zum Schluss wird der Nagel durch das Loch in der Folienmitte gesteckt. Dann wird der Nagel samt Windrad durch das Loch im Rundstab geführt und auf der Rückseite mit dem Korken fixiert. Die andere Möglichkeit wird im Prinzip genauso gearbeitet. Allerdings wird hier der Nagel durch eine Schraube ersetzt, die auf der Rückseite des Rundstabes mit einer kleinen Unterlegscheibe und einer Mutter gesichert wird. Damit ist das selbstgebaute Windrad dann auch schon fertig.